100 % GoBD-konform • XRechnung 3.0

Elektronische Rechnungen.
Gesehen mit absoluter Klarheit.

XRechnung- und ZUGFeRD-Dateien sofort öffnen, validieren und reparieren. Smart-Repair-Motor mit vollständigem Audit-Trail. Keine Registrierung erforderlich.

Viewer öffnen
Kostenlos nutzbar Keine Datenspeicherung DSGVO-konform

Alles, was Sie für die
E-Rechnungs-Compliance brauchen

Speziell für deutsche Buchführungsabläufe entwickelt — vom Parsen bis zur Archivierung.

Smart-Repair-Motor

Fehler nicht nur anzeigen — beheben. Unser Inline-Editor erkennt fehlende USt-IdNrn., Rechenfehler und Pflichtfelder und generiert eine korrigierte XML-Datei mit GoBD-konformem Audit-Trail.

GoBD-konform

Vollständiger Audit-Trail für jede Validierung und Reparatur — erfüllt die Anforderungen des deutschen Finanzamts.

Keine Datenspeicherung

Ihre sensiblen Finanzdokumente verlassen niemals Ihre Sitzung. Dateien werden vollständig im Arbeitsspeicher verarbeitet.

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ZIP-Datei mit mehreren XMLs ablegen und alle auf einmal verarbeiten. Ideal für den Monatsabschluss.

PRO

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Kostenlos starten. Upgraden, wenn Sie unbegrenzte Verarbeitung und Archivierung benötigen.

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Was ist XRechnung — und warum ist ein Viewer unverzichtbar?

XRechnung ist der deutsche Standard für elektronische Rechnungen (E-Rechnungen) im B2G-Bereich (Business-to-Government) und basiert auf der europäischen Norm EN 16931. Seit dem 27. November 2020 müssen Lieferanten, die Rechnungen an Bundesbehörden stellen, diese ausschließlich im XRechnung-Format übermitteln. Ab 2025 wird die Pflicht schrittweise auf den B2B-Bereich (Business-to-Business) ausgeweitet.

Eine XRechnung ist eine reine XML-Datei — für Menschen ohne Hilfsmittel nicht lesbar. Unser XRechnung Viewer übersetzt diese maschinenlesbaren Daten in eine klare, strukturierte Ansicht: Sie sehen sofort Rechnungssteller, Empfänger, Positionen, Steuerbeträge und alle Pflichtfelder. Fehler werden farblich hervorgehoben, und der Smart-Repair-Motor schlägt automatisch Korrekturen vor.

Ob Sie Buchhalter, Steuerbüro, ERP-Entwickler oder Einkäufer einer Behörde sind: Mit diesem Tool prüfen Sie XRechnung-Dateien direkt im Browser — ohne Installation, ohne Server-Upload, DSGVO-konform.

Schritt für Schritt: XRechnung-Datei prüfen

Das Tool unterstützt XRechnung UBL 2.x/3.0, XRechnung CII sowie ZUGFeRD 2.x-Dateien. So gehen Sie vor:

  1. Datei hochladenZiehen Sie Ihre .xml-Datei in den Drop-Bereich oder klicken Sie auf «Datei auswählen». ZIP-Archive mit mehreren Rechnungen sind für Pro-Nutzer möglich.
  2. Validierung prüfenDer Viewer parst die XML-Struktur und prüft alle Pflichtfelder gemäß EN 16931 und den deutschen Kernforderungen (z. B. Leitweg-ID, USt-IdNr., IBAN). Fehler werden mit dem zugehörigen KOSIT-Fehlercode angezeigt.
  3. Smart Repair nutzenFür bekannte Fehlertypen schlägt der Smart-Repair-Motor eine automatische Korrektur vor. Klicken Sie auf «Reparieren», um die korrigierte XML-Datei herunterzuladen. Der Reparatur-Log wird im GoBD-Vault gespeichert (Pro).
  4. ExportierenExportieren Sie die Ansicht als PDF oder drucken Sie sie direkt aus. Pro-Nutzer können außerdem eine DATEV-kompatible CSV-Datei erzeugen.

Alle Daten werden ausschließlich im Browser verarbeitet. Es findet kein Upload auf externe Server statt — Ihre Rechnungsdaten bleiben vollständig unter Ihrer Kontrolle.

Wie der XRechnung Viewer technisch funktioniert

Die Verarbeitung erfolgt vollständig clientseitig in Ihrem Browser mithilfe der Web-APIs für Datei-Lesezugriff und XML-Parsing (DOMParser). Die XML-Datei wird in einen DOM-Baum überführt, gegen das Schema EN 16931 (Subset Deutschland) validiert und anschließend in ein internes Datenobjekt transformiert.

Der Smart-Repair-Motor enthält Reparaturregeln für die häufigsten Fehlertypen: fehlende oder falsch formatierte Leitweg-ID (BR-DE-1), fehlendes Zahlungsmittel (BR-DE-13), ungültige USt-IdNr.-Formatierung, Rundungsfehler bei Steuerbeträgen (>0,01 €) und nicht konforme ISO-4217-Währungscodes. Jede automatische Änderung wird als unveränderlicher Log-Eintrag im GoBD-Vault gespeichert.

ZUGFeRD-Dateien werden als eingebettetes XML aus dem PDF/A-3-Container extrahiert (PDF.js) und dann mit demselben Validierungs-Workflow verarbeitet. Das System unterstützt ZUGFeRD 2.1 (Profil BASIC, EN 16931, EXTENDED) sowie FacturX.

Typische Anwendungsfälle

Buchhalter & Steuerbüros

Eingehende Lieferantenrechnungen vor der Verbuchung auf Vollständigkeit und Korrektheit prüfen. Fehlende USt-IdNrn. oder ungültige Steuerbeträge erkennen, bevor das Finanzamt nachfragt.

ERP- & Software-Entwickler

Vom ERP-System generierte XRechnung-Dateien gegen die offizielle Schematron-Regeln testen. Den genauen Fehlercode und das betroffene XML-Element auf einen Blick sehen.

Einkauf öffentlicher Auftraggeber

Eingehende XRechnungen von Lieferanten auf formale Korrektheit prüfen und bei Bedarf zur Korrektur zurückverweisen. Leitweg-ID-Validierung auf Knopfdruck.

Lieferanten & Freiberufler

Eigene Rechnungen vor der Übermittlung an das Behörden-Portal (z. B. ZRE, OZG-RE) vorab validieren und sicherstellen, dass keine Pflichtfelder fehlen.

Beispiel: Minimale gültige XRechnung (UBL)

Die folgende XML-Struktur zeigt die Mindestfelder einer konformen XRechnung 3.0 im UBL-Format. Pflichtfelder gemäß EN 16931 und den deutschen Erweiterungen sind hervorgehoben.

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<ubl:Invoice xmlns:ubl="urn:oasis:names:specification:ubl:schema:xsd:Invoice-2"
             xmlns:cbc="urn:oasis:names:specification:ubl:schema:xsd:CommonBasicComponents-2"
             xmlns:cac="urn:oasis:names:specification:ubl:schema:xsd:CommonAggregateComponents-2">
  <!-- Pflichtfelder Gruppe 1: Rechnungskopf -->
  <cbc:CustomizationID>urn:cen.eu:en16931:2017#compliant#urn:xoev-de:kosit:standard:xrechnung_3.0</cbc:CustomizationID>
  <cbc:ProfileID>urn:fdc:peppol.eu:2017:poacc:billing:01:1.0</cbc:ProfileID>
  <cbc:ID>RE-2024-0042</cbc:ID>           <!-- BT-1: Rechnungsnummer -->
  <cbc:IssueDate>2024-03-15</cbc:IssueDate><!-- BT-2: Rechnungsdatum -->
  <cbc:DueDate>2024-03-29</cbc:DueDate>   <!-- BT-9: Fälligkeitsdatum -->
  <cbc:InvoiceTypeCode>380</cbc:InvoiceTypeCode><!-- BT-3: Rechnungsart -->
  <cbc:DocumentCurrencyCode>EUR</cbc:DocumentCurrencyCode><!-- BT-5 -->
  <cbc:BuyerReference>991-123456-41</cbc:BuyerReference><!-- BT-10: Leitweg-ID -->

  <!-- Pflichtfelder Gruppe 2: Verkäufer -->
  <cac:AccountingSupplierParty>
    <cac:Party>
      <cac:PartyName><cbc:Name>Muster GmbH</cbc:Name></cac:PartyName>
      <cac:PostalAddress>
        <cbc:StreetName>Musterstraße 1</cbc:StreetName>
        <cbc:CityName>Berlin</cbc:CityName>
        <cbc:PostalZone>10115</cbc:PostalZone>
        <cac:Country><cbc:IdentificationCode>DE</cbc:IdentificationCode></cac:Country>
      </cac:PostalAddress>
      <cac:PartyTaxScheme>
        <cbc:CompanyID>DE123456789</cbc:CompanyID><!-- BT-31: USt-IdNr. -->
        <cac:TaxScheme><cbc:ID>VAT</cbc:ID></cac:TaxScheme>
      </cac:PartyTaxScheme>
    </cac:Party>
  </cac:AccountingSupplierParty>

  <!-- Pflichtfelder Gruppe 3: Käufer -->
  <cac:AccountingCustomerParty>
    <cac:Party>
      <cac:PartyName><cbc:Name>Bundesministerium Beispiel</cbc:Name></cac:PartyName>
    </cac:Party>
  </cac:AccountingCustomerParty>

  <!-- Zahlungsinformation -->
  <cac:PaymentMeans>
    <cbc:PaymentMeansCode>58</cbc:PaymentMeansCode>
    <cac:PayeeFinancialAccount>
      <cbc:ID>DE89370400440532013000</cbc:ID><!-- BT-84: IBAN -->
    </cac:PayeeFinancialAccount>
  </cac:PaymentMeans>

  <!-- Steuer -->
  <cac:TaxTotal>
    <cbc:TaxAmount currencyID="EUR">190.00</cbc:TaxAmount>
  </cac:TaxTotal>

  <!-- Belegsummen -->
  <cac:LegalMonetaryTotal>
    <cbc:LineExtensionAmount currencyID="EUR">1000.00</cbc:LineExtensionAmount>
    <cbc:TaxExclusiveAmount currencyID="EUR">1000.00</cbc:TaxExclusiveAmount>
    <cbc:TaxInclusiveAmount currencyID="EUR">1190.00</cbc:TaxInclusiveAmount>
    <cbc:PayableAmount currencyID="EUR">1190.00</cbc:PayableAmount>
  </cac:LegalMonetaryTotal>

  <!-- Rechnungsposition -->
  <cac:InvoiceLine>
    <cbc:ID>1</cbc:ID>
    <cbc:InvoicedQuantity unitCode="HUR">10</cbc:InvoicedQuantity>
    <cbc:LineExtensionAmount currencyID="EUR">1000.00</cbc:LineExtensionAmount>
    <cac:Item>
      <cbc:Name>Beratungsleistung</cbc:Name>
      <cac:ClassifiedTaxCategory>
        <cbc:ID>S</cbc:ID>
        <cbc:Percent>19</cbc:Percent>
        <cac:TaxScheme><cbc:ID>VAT</cbc:ID></cac:TaxScheme>
      </cac:ClassifiedTaxCategory>
    </cac:Item>
    <cac:Price><cbc:PriceAmount currencyID="EUR">100.00</cbc:PriceAmount></cac:Price>
  </cac:InvoiceLine>
</ubl:Invoice>

Dieses Beispiel erfüllt alle Pflichtfelder gemäß XRechnung 3.0 (CustomizationID für KOSIT-Konformität, Leitweg-ID in BT-10, USt-IdNr. in BT-31). Laden Sie es im Viewer hoch, um das Validierungsergebnis zu sehen.

Tipps & häufige Fehler

Bewährte Vorgehensweisen

  • Leitweg-ID immer im Element BT-10 (cbc:BuyerReference) angeben — das ist in Deutschland Pflicht (BR-DE-1), auch wenn die EU-Norm es als optional behandelt.
  • CustomizationID auf den exakten XRechnung-3.0-String setzen: urn:cen.eu:en16931:2017#compliant#urn:xoev-de:kosit:standard:xrechnung_3.0
  • Datumsfelder immer im ISO-8601-Format (YYYY-MM-DD) angeben — das amerikanische Format MM/DD/YYYY führt zu Validierungsfehlern.
  • Steuerbeträge auf genau 2 Dezimalstellen runden und rechnerisch konsistent halten: Netto × Steuersatz = Steuerbetrag (Abweichung ≤ 0,01 €).
  • ZUGFeRD-Dateien müssen als PDF/A-3 vorliegen. Normale PDFs mit eingebettetem XML werden von vielen Portalen abgelehnt.
  • IBAN ohne Leerzeichen im Element BT-84 angeben (z. B. DE89370400440532013000 statt DE89 3704 0044 0532 0130 00).

Bekannte Einschränkungen

  • Der kostenlose Tarif ist auf 2 Rechnungen pro 24 Stunden begrenzt. Für den Produktionseinsatz empfehlen wir den Pro-Tarif.
  • PDF-Rechnungen ohne eingebettetes XML (reines PDF) werden nicht unterstützt — nur PDF/A-3 mit ZUGFeRD-Anhang.
  • Die automatische Reparatur deckt die häufigsten ~30 Fehlertypen ab. Komplexe Schematron-Fehler erfordern manuelle Korrektur im XML.
  • Dateien über 5 MB können im Browser langsamer verarbeitet werden — bei sehr großen Stapeln den Desktop-Client oder die API empfehlen.

Häufig gestellte Fragen zu XRechnung

Was ist die Leitweg-ID und warum ist sie in Deutschland Pflicht?

Die Leitweg-ID ist eine eindeutige Kennung, die den Empfänger (in der Regel eine Behörde) im deutschen E-Rechnungs-Routing identifiziert. Sie wird im XML-Feld BT-10 (cbc:BuyerReference) übertragen. Während die EU-Norm EN 16931 dieses Feld als optional definiert, macht die deutsche Ergänzungsregel BR-DE-1 sie zur Pflichtangabe. Eine fehlende oder falsch formatierte Leitweg-ID führt zur Ablehnung durch das Behörden-Portal (ZRE oder OZG-RE). Das Format lautet: {Präfix}-{Nummer}-{Prüfziffer}, z. B. 991-12345-06.

Was ist der Unterschied zwischen UBL und CII (XRechnung)?

XRechnung unterstützt zwei XML-Syntaxen: UBL (Universal Business Language, ISO/IEC 19845) und CII (UN/CEFACT Cross Industry Invoice, D16B). Beide Syntaxen sind semantisch gleichwertig und vollständig EN-16931-konform — sie unterscheiden sich nur in der XML-Struktur und den Namespaces. UBL verwendet den Namespace urn:oasis:names:specification:ubl:schema:xsd:Invoice-2, CII den Namespace urn:un:unece:uncefact:data:standard:CrossIndustryInvoice:100. Die meisten deutschen Behördenportale akzeptieren beide Syntaxen. ZUGFeRD 2.x verwendet ausschließlich CII.

Wie funktioniert die KOSIT-Validierung?

KOSIT (Koordinierungsstelle für IT-Standards) ist die offizielle Prüf- und Validierungsinstanz für XRechnung in Deutschland. Die KOSIT veröffentlicht Schematron-Regeln und XSD-Schemas, gegen die XRechnung-Dateien geprüft werden. Unser Viewer implementiert dieselben Validierungsregeln und zeigt Fehlercodes im KOSIT-Format an (z. B. BR-DE-1, BR-DE-13). Für eine offizielle KOSIT-Validierung vor der Einreichung beim Behördenportal empfehlen wir zusätzlich den offiziellen KOSIT-Validator.

Ab wann gilt die E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich?

Das Wachstumschancengesetz (März 2024) schreibt die stufenweise Einführung der E-Rechnungspflicht im deutschen B2B-Bereich vor: Ab dem 1. Januar 2025 müssen alle Unternehmen in der Lage sein, strukturierte E-Rechnungen zu empfangen. Ab dem 1. Januar 2027 müssen Unternehmen mit einem Jahresumsatz über 800.000 € E-Rechnungen ausstellen. Ab dem 1. Januar 2028 gilt die Ausstellungspflicht für alle umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen unabhängig vom Umsatz. Übergangslösungen (PDF per E-Mail) sind bis dahin in bestimmten Konstellationen noch zulässig.

Was ist der Unterschied zwischen XRechnung und ZUGFeRD?

XRechnung ist ein reines XML-Format (UBL oder CII) ohne visuellen Teil. ZUGFeRD ist ein hybrides Format: Es kombiniert ein menschenlesbares PDF/A-3-Dokument mit einer eingebetteten XML-Datei (immer CII-Syntax). Beide Formate sind EN-16931-konform. XRechnung wird für B2G-Rechnungen an Bundesbehörden gefordert. ZUGFeRD ist im B2B-Bereich und für Landesbehörden häufig akzeptiert. Unser Viewer unterstützt beide Formate.

Wie werden Daten gemäß DSGVO und GoBD behandelt?

Die gesamte Verarbeitung findet ausschließlich im Browser statt (clientseitig). Ihre Rechnungsdaten werden zu keinem Zeitpunkt auf externe Server übertragen oder gespeichert. Es gibt keine Datenbank auf dem Server, die Ihre Rechnungsinhalte enthält. GoBD-Konformität bezieht sich auf den Audit-Trail der Smart-Repair-Funktion: Jede automatische Änderung wird mit Zeitstempel, Benutzer-ID und Änderungsbeschreibung protokolliert und unveränderlich im GoBD-Vault gespeichert (Pro-Funktion).

Welche Behördenportale akzeptieren XRechnung?

Die wichtigsten deutschen Eingangsportale für E-Rechnungen sind: ZRE (Zentrale Rechnungseingangsplattform des Bundes, zre.bund.de) für Bundesbehörden; OZG-RE (Onlinezugangsgesetz-Rechnungseingang) für Länder und Kommunen; sowie PEPPOL (Pan-European Public Procurement Online), das XRechnung als PEPPOL BIS Billing 3.0 überträgt. Viele Bundesländer betreiben eigene Portale (z. B. eRechnung Bayern, eRechnungsportal Baden-Württemberg). Unser Viewer prüft, ob Ihre Datei die Mindestanforderungen für alle diese Portale erfüllt.

Was bedeutet der Fehlercode BR-DE-1?

BR-DE-1 ist eine deutsche Erweiterungsregel (Business Rule), die besagt: «Eine Rechnung muss eine Leitweg-Identifikationsnummer enthalten» (BT-10, cbc:BuyerReference). Dieser Fehler tritt auf, wenn das BuyerReference-Element fehlt oder leer ist. Lösung: Erfragen Sie beim Empfänger (Behörde, Kunde) die korrekte Leitweg-ID und tragen Sie diese im entsprechenden Feld ein. Unser Smart-Repair-Motor kann diesen Fehler erkennen und bietet ein Eingabefeld zur Ergänzung an.

Unterstützt der Viewer auch Rechnungen aus anderen EU-Ländern?

Ja. Da XRechnung auf der europäischen Norm EN 16931 basiert, sind EN-16931-konforme Rechnungen aus anderen EU-Ländern (z. B. Peppol BIS Billing aus Österreich, den Niederlanden oder Skandinavien) grundsätzlich kompatibel und werden validiert. Länderspezifische Erweiterungsregeln (z. B. österreichische ÖNORM A 6369) werden als Informationshinweise angezeigt, führen aber nicht zu Fehlern im deutschen Kontext.

Weiterführende Ressourcen