Wort- & Zeichenzähler

Texte sofort analysieren: Wörter, Zeichen, Sätze, Absätze, Lesezeit und Keyword-Dichte — live, 100 % im Browser.

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Snippets speichern und Analyse exportieren sind Pro-Funktionen.

Wofür brauche ich einen Wortzähler?

Ob Autorin, Student, SEO-Texterin oder Social-Media-Manager — die Länge eines Textes ist fast immer relevant. Viele Plattformen setzen harte Zeichenlimits: Twitter/X erlaubt 280 Zeichen pro Post, LinkedIn-Beiträge performen am besten unter 3.000 Zeichen, Instagram-Bildunterschriften dürfen bis zu 2.200 Zeichen lang sein, und Google-Meta-Descriptions sollten 150–160 Zeichen nicht überschreiten, damit sie in den Suchergebnissen nicht abgeschnitten werden. Wer ohne Zähler arbeitet, riskiert abgeschnittene Inhalte oder unnötige Kürzungen auf den letzten Metern.

Im akademischen Bereich sind Wortlimits noch strenger und haben reale Konsequenzen. Bachelor-Arbeiten, Master-Dissertationen, Konferenzbeiträge und Fachartikel haben exakte Vorgaben, die Prüfer und Einreichungssysteme automatisch durchsetzen. Dabei stellt sich oft die Frage: Werden Fußnoten mitgezählt? Das Literaturverzeichnis? Der Abstract? Ein präzises Zähltool, das der Logik von Microsoft Words Wortzählfunktion entspricht, ist genauso unverzichtbar wie ein Rechtschreibprüfer. Dieser Zähler verwendet dieselbe Whitespace-Splitting-Logik wie gängige Textverarbeitungsprogramme – die angezeigte Zahl stimmt mit dem überein, was das Einreichungssystem deiner Institution ausweist.

SEO-Redakteure nutzen Wortzähler, um optimale Textlängen für bestimmte Keyword-Cluster zu treffen und die Keyword-Dichte im Griff zu behalten. Studien zeigen konsistent, dass längere, inhaltlich umfassende Artikel (1.500–3.000 Wörter bei informationellen Suchanfragen) besser ranken, weil sie die Nutzerabsicht vollständiger befriedigen. Gleichzeitig muss die Keyword-Dichte natürlich bleiben: 0,5–2,5 % gilt als sicherer Bereich; über 3 % riskiert man Überoptimierungs-Filter. Die eingebaute Keyword-Tabelle lässt unterbelegte Fokus-Begriffe und überstrapazierte Wörter auf einen Blick erkennen.

Für Übersetzerinnen und Lektorinnen ist die Zeichenzahl (mit und ohne Leerzeichen) der entscheidende Abrechnungsparameter – nicht die Wortanzahl. Die deutsche DIN 2960 und gängige Branchenstandards vieler europäischer Übersetzungsagenturen rechnen nach Normzeilen (55 Anschläge inkl. Leerzeichen) oder Normseiten (1.500 Anschläge inkl. Leerzeichen). Dieser Zähler liefert beide Zeichenzahlen – mit und ohne Leerzeichen – auf einen Blick und eliminiert jede Mehrdeutigkeit bei der Kundenabrechnung. Alle Daten bleiben dabei vollständig im Browser – vertrauliche Rechts- oder Medizintexte können ohne Bedenken eingefügt werden.

Redner, Trainerinnen und Podcaster verlassen sich auf die Sprechzeit-Schätzung, um Manuskripte auf Zeitslots abzustimmen. Bei ca. 130 Wörtern pro Minute – einem angenehmen, verständlichen Tempo für Vorträge und Präsentationen – füllt ein 1.300-Wörter-Skript genau zehn Minuten. Schnellere Redner bei 150–160 WpM sind früher fertig; langsame oder sehr deutlich sprechende Vortragende oder solche mit komplexem Fachinhalt liegen eher bei 100–110 WpM. Der Zähler zeigt Lese- und Sprechzeit gleichzeitig an – auf Basis von Brysbaert et al., 2019 (238 WpM) und dem Standardwert für moderates Sprechen (130 WpM).

So verwenden Sie den Wort- & Zeichenzähler

  1. Text eingebenFügen Sie Ihren Text in das Eingabefeld ein oder tippen Sie direkt. Die Statistiken aktualisieren sich in Echtzeit — kein Button nötig.
  2. Statistiken ablesenOben sehen Sie auf einen Blick: Wörter, Zeichen (gesamt und ohne Leerzeichen), Sätze, Absätze, geschätzte Lese- und Sprechzeit sowie die durchschnittliche Wortlänge.
  3. Keyword-Analyse prüfenScrollen Sie zur Tabelle „Top-Schlüsselwörter“, um die häufigsten Wörter Ihres Textes mit Anzahl und Dichte zu sehen. Stoppwörter (Artikel, Präpositionen etc.) werden automatisch herausgefiltert.
  4. Snippet speichern (Pro)Pro-Nutzer können den aktuellen Text mit einem Namen versehen und im Browser speichern. So lassen sich mehrere Textvarianten verwalten und jederzeit wieder laden.
  5. Analyse exportieren (Pro)Klicken Sie auf „Analyse exportieren“, um alle Kennzahlen als .txt-Datei herunterzuladen — praktisch für Dokumentation, Agenturrechnungen oder Lehrberichte.

Tipp: Der Zähler läuft vollständig lokal im Browser. Ihr Text verlässt nie Ihren Computer — ideal für vertrauliche Dokumente.

Wie funktioniert die Analyse?

Wörter werden durch reguläre Ausdrücke gezählt: Der Text wird an Whitespace-Grenzen (Leerzeichen, Tabulatoren, Zeilenumbrüche) gesplittet, leere Tokens werden verworfen. Ein „Wort“ ist jede Zeichenfolge ohne Whitespace – also Zahlen (z. B. „42“), Bindestrichwörter (z. B. „E-Mail“, „state-of-the-art“), Abkürzungen (z. B. „Dr.“) und Emojis zählen jeweils als ein Wort. Diese Methode entspricht dem Verhalten von Microsoft Word und Google Docs, weshalb die hier angezeigte Zahl mit dem übereinstimmt, was Einreichungssysteme ausweisen. Die Zeichenzahlen sind ebenso präzise: „Zeichen“ enthält jeden Buchstaben, jede Ziffer, jedes Leerzeichen, jeden Tabulator und jeden Zeilenumbruch; „Zeichen ohne Leerzeichen“ lässt alle Whitespace-Zeichen vor dem Zählen weg – die Metrik, die Agenturen für die Normzeilen-Abrechnung verwenden.

Sätze werden anhand von Satzzeichen erkannt: Punkte, Ausrufezeichen und Fragezeichen gelten als Satzende, sofern danach ein Leerzeichen oder Zeilenende folgt. Mehrfach aufeinanderfolgende Satzzeichen (?!, …, !!!) werden als ein Satzende gewertet. Abkürzungspunkte (z. B., u. a., Prof., Dr.) können vereinzelt zu einer leichten Überabschätzung führen, weil der Punkt mehrdeutig ist – das ist ein bekanntes, unvermeidbares Problem regelbasierter Satzgrenzen-Erkennung, das auch in professionellen Bibliotheken wie spaCy und NLTK bei Standardeinstellungen auftritt. Absätze werden durch Doppelzeilenumbrüche (oder Zeilenumbruch gefolgt von einer Leerzeile) erkannt, übereinstimmend mit der Definition in Textverarbeitungsprogrammen.

Die Lesezeit basiert auf dem wissenschaftlich ermittelten Durchschnitt von 238 Wörtern pro Minute für Erwachsene beim stillen Lesen – aus der bisher größten Metaanalyse (Brysbaert, M., 2019, Journal of Memory and Language, Bd. 109). Dieser Wert gilt für einen typischen Erwachsenen bei mittlerer Textschwierigkeit; sehr technische oder mathematische Texte werden typischerweise mit 100–150 WpM gelesen. Die Sprechzeit verwendet 130 Wörter pro Minute – ein Standardwert für formale Vorträge, Podcast-Narration und Seminare. Die Keyword-Dichte wird als Anteil eines Wortes an allen Nicht-Stoppwörtern berechnet und auf eine Dezimalstelle gerundet. Stoppwörter (Artikel, Präpositionen, Konjunktionen) werden anhand einer eingebauten Liste häufiger englischer und deutscher Funktionswörter herausgefiltert.

Typische Anwendungsfälle

Akademische Arbeiten und Einreichungen

Seminararbeiten, Hausarbeiten und Dissertationen in Echtzeit auf das vorgeschriebene Wortlimit prüfen – und sicherstellen, dass weder Unter- noch Überlänge entsteht. Da dieses Tool dieselbe Whitespace-Splitting-Logik wie Microsoft Word verwendet, stimmt die angezeigte Zahl mit dem überein, was das Einreichungsportal der Hochschule ausweist – keine bösen Überraschungen beim Upload.

SEO & Content-Marketing

Textlänge für Ziel-Keyword-Cluster optimieren, Keyword-Dichte im sicheren Bereich von 0,5–2,5 % halten und Meta-Descriptions auf genau 150–160 Zeichen trimmen, bevor ein Artikel veröffentlicht wird. Die Top-Keywords-Tabelle zeigt sofort überstrapazierte Wörter, die Überoptimierungs-Filter auslösen könnten.

Übersetzung & Lektorat – Abrechnung nach Normzeilen

Zeichen mit und ohne Leerzeichen in einem Schritt für die Normzeilen-Abrechnung ermitteln (1.500 Anschläge inkl. Leerzeichen pro Normseite). Textumfang vor und nach der Überarbeitung vergleichen, um den Arbeitsaufwand zu dokumentieren. Da alles lokal läuft, können auch vertrauliche Rechts- oder Medizintexte bedenkenlos eingefügt werden.

Reden, Trainings und Podcasts

Redemanuskripte auf die gewünschte Sprechdauer prüfen – ob 5, 10, 30 oder 45 Minuten – und Kürzungen mit der 130-WpM-Sprechzeit-Schätzung gezielt vornehmen. Für ein 20-minütiges Keynote-Referat sind ca. 2.600 Wörter ein guter Richtwert. Für ein 45-minütiges Seminar ca. 5.850 Wörter. Die Sprechzeit aktualisiert sich live beim Tippen.

Rechenbeispiel: Lesezeit

Ein typischer Blog-Artikel mit 1.200 Wörtern und einem Durchschnittsleser mit 238 Wörtern pro Minute:

Wörter:          1.200
Lesegeschw.:       238 Wörter/Min.

Lesezeit = 1.200 ÷ 238 ≈ 5,04 Minuten
         → ca. 5 Min. 2 Sek.

Sprechzeit (130 WpM) = 1.200 ÷ 130 ≈ 9,23 Minuten
                     → ca. 9 Min. 14 Sek.

Quelle: Brysbaert, M. (2019). How many words do we read per minute? A review and meta-analysis of reading rate. Journal of Memory and Language, 109.

Tipps & Einschränkungen

Tipps

  • Für Social-Media-Posts: Zählen Sie Zeichen (nicht Wörter) — Twitter/X limitiert auf 280 Zeichen, Instagram-Bildunterschriften auf 2.200.
  • Für akademische Texte: Prüfen Sie, ob Fußnoten, Literaturverzeichnis und Anhänge in die Wortzählung einfließen — das variiert je nach Institution.
  • Für SEO: Eine Keyword-Dichte zwischen 0,5 % und 2,5 % gilt als natürlich. Übersteigen Sie 3 %, riskieren Sie Keyword-Stuffing-Penaltys.
  • Lese- und Sprechzeit sind Schätzwerte. Komplexe Fachtexte werden langsamer gelesen; Moderatoren sprechen je nach Stil schneller oder langsamer.

Einschränkungen

  • Abkürzungen mit Punkten (z. B., u. a., Prof.) können die Satzzählung leicht erhöhen, da der Punkt als Satzende interpretiert wird.
  • Emojis und Sonderzeichen werden als Wörter oder Wortbestandteile gezählt — bei Social-Media-Texten kann die Wortzählung daher leicht abweichen.
  • Die Keyword-Analyse filtert nur häufige deutsche und englische Stoppwörter heraus. Fachsprachliche Füllwörter oder domänenspezifische Stopplisten sind nicht integriert.
  • Snippets werden im lokalen Speicher des Browsers (localStorage) abgelegt. Sie gehen verloren, wenn der Browser-Cache geleert wird.

Häufig gestellte Fragen

Wie wird ein „Wort“ definiert?

Ein Wort ist jede Zeichenfolge, die nicht durch Leerzeichen, Tabulator oder Zeilenumbruch unterbrochen wird. Zahlen (z. B. „42“), Bindestrichwörter (z. B. „E-Mail“) und Abkürzungen (z. B. „Dr.“) zählen jeweils als ein Wort — genau wie in Microsoft Word oder Google Docs.

Wird Groß- und Kleinschreibung bei der Keyword-Analyse berücksichtigt?

Nein. Die Keyword-Analyse normalisiert alle Wörter in Kleinbuchstaben, bevor sie zählt. „Berlin“, „BERLIN“ und „berlin“ werden daher als dasselbe Wort gewertet.

Warum stimmt die Satzzählung manchmal nicht?

Die Satzgrenzen-Erkennung basiert auf Satzzeichen (Punkt, Ausrufezeichen, Fragezeichen). Abkürzungen wie „z. B.“ oder „Prof.“ enthalten ebenfalls Punkte und können irrtümlich als Satzende erkannt werden. Diese Unschärfe ist charakteristisch für regelbasierte Methoden und tritt in professionellen Textverarbeitungsprogrammen ebenso auf.

Wie wird die Lesezeit berechnet?

Die Lesezeit basiert auf dem wissenschaftlichen Durchschnitt von 238 Wörtern pro Minute für stilles Lesen (Brysbaert et al., 2019, Journal of Memory and Language). Das entspricht einem normalen Erwachsenenleser mit mittlerer Textschlüssigkeit. Für technische Texte kann die tatsächliche Lesezeit deutlich länger ausfallen.

Wie wird die Sprechzeit berechnet?

Die Sprechzeit wird mit 130 Wörtern pro Minute berechnet — dem üblichen moderaten Sprechtempo bei Vorträgen, Präsentationen und Podcasts. Schnellere Redner schaffen 150–160 WpM, langsamere oder sehr deutliche Sprecher eher 100–110 WpM.

Was sind Stoppwörter und warum werden sie herausgefiltert?

Stoppwörter sind häufige Funktionswörter wie Artikel (der, die, das), Präpositionen (in, von, mit) und Konjunktionen (und, oder, aber), die inhaltlich keine Aussage treffen. Beim Herausfiltern zeigt die Keyword-Tabelle nur bedeutungstragende Wörter — das macht die Analyse für SEO und Textoptimierung aussagekräftiger.

Was ist der Unterschied zwischen „Zeichen“ und „Zeichen ohne Leerzeichen“?

„Zeichen“ zählt alle Zeichen im Text inklusive Leerzeichen, Tabulatoren und Zeilenumbrüche. „Zeichen ohne Leerzeichen“ lässt alle Whitespace-Zeichen weg und gibt den reinen Zeichenbestand aus — relevant für Normzeilen-Abrechnung in der Übersetzungsbranche (1.500 Anschläge inkl. Leerzeichen = 1 Normzeile).

Kann ich den Zähler für vertrauliche Texte nutzen?

Ja, uneingeschränkt. Das Tool läuft vollständig im Browser — kein Text wird an einen Server übertragen oder gespeichert. Auch gespeicherte Snippets (Pro) bleiben ausschließlich in Ihrem lokalen Browser-Speicher.

Wie viele Snippets kann ich als Pro-Nutzer speichern?

Die Anzahl ist technisch nur durch den verfügbaren localStorage-Speicher Ihres Browsers begrenzt (üblicherweise 5–10 MB). In der Praxis entspricht das Tausenden von Textschnipseln. Alte Snippets können jederzeit einzeln gelöscht werden.

Was enthält der exportierte .txt-Bericht?

Der Export enthält alle aktuellen Kennzahlen: Wörter, Zeichen (gesamt und ohne Leerzeichen), Sätze, Absätze, Lesezeit, Sprechzeit, durchschnittliche Wortlänge und die Top-10-Schlüsselwörter mit Anzahl und Dichte — inklusive Zeitstempel.

Wie behandelt das Tool deutsche Umlaute und Sonderzeichen?

Umlaute (ä, ö, ü, Ä, Ö, Ü), das Eszett (ß) und alle anderen Unicode-Zeichen werden als Wortbestandteile korrekt behandelt. „Überraschung“ zählt als ein Wort, „Groß- und Kleinschreibung“ als drei Wörter. Die Keyword-Analyse normalisiert Umlaute vor dem Zählen in Kleinbuchstaben, sodass „Über“ und „über“ als dasselbe Wort gewertet werden.

Welche Textlänge ist für SEO im Jahr 2025 optimal?

Eine universelle Antwort gibt es nicht – es hängt von der Suchabsicht ab. Informationelle Long-Form-Artikel (Ratgeber, How-tos) ranken typischerweise am besten bei 1.500–3.000 Wörtern, wenn sie das Thema umfassend behandeln. Produkt- und Landingpages mit transaktionaler Absicht performen gut bei 300–800 Wörtern. Für lokale SEO-Seiten sind 500–1.000 Wörter üblich. Entscheidend ist, ob der Inhalt die Frage der Suchenden vollständig beantwortet – nicht das Erreichen einer willkürlichen Wortzahl. Nutze die Keyword-Dichtetabelle, um sicherzustellen, dass Fokus-Begriffe natürlich und ohne Überwiederholung vorkommen.

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